Mann bedient Display, Schloss im Mittelpunkt

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Die Digitalisierung bietet enorme Chancen. Von den Rahmenbedingungen, den Wachstumsmöglichkeiten und vom Erfolg der Digitalisierung hängt der Wohlstand nicht nur in Deutschland ab. Die digitale Wirtschaft ist ein zentrales Handlungsfelder im Rahmen der digitalen Agenda.

An einem Teil der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) geht die digitale Entwicklung bisher weitgehend vorbei. So schätzen nur 24 Prozent der KMUs (unter 500 Mitarbeiter) den Grad ihrer Digitalisierung als hoch oder sehr hoch ein. Viele Handwerksunternehmen, die in der Regel zwischen einem und zehn Beschäftigten haben, könnten beispielsweise ihre Effizienz durch den Einsatz von IT deutlich steigern. Neue Vertriebswege oder IT-Anwendungen zur Termin- und Auftragskoordinierung sind nur einige der Einsatzmöglichkeiten.

Das Modellvorhaben "go-digital" ist eine neue Fördermaßnahme des BMWi für kleine Unternehmen. Mit seinen drei Modulen "Internet-Marketing", "digitalisierte Geschäftsprozesse" und "IT-Sicherheit" soll das Programm KMU und das Handwerk direkt unterstützen, damit diese mit den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im Bereich Online-Handel, der wachsenden Digitalisierung des Geschäftsalltags und dem steigenden Sicherheitsbedarf bei der digitalen Vernetzung Schritt halten können.

Das wird in einem Modellvorhaben mit einer Laufzeit von 6 Monaten in den Regionen Ruhrgebiet und Sachsen (einschließlich Raum Halle) erprobt. Gefördert werden externe Beratungsleistungen von dazu autorisierten Beratern direkt in den KMU mit bis zu 75%. Die Förderung erstreckt sich hierbei von der Erstberatung und Analyse bis hin zur Umsetzung konkreter Maßnahmen in den Unternehmen.

Weitere Informationen zum Modellvorhaben finden Sie unter: www.bmwi-go-digital.de